Finanzen

Zulassung

Im Finanzanlagebereich agieren wir als Finanzanlagevermittler gem. § 34f Abs. 1 GewO. Wir sind daher an keine Einzelgesellschaft gebunden und stehen stets auf der Seite des Kunden für welchen wir immer das individuell beste Angebot am Markt zu finden ersuchen.

Investmentphilosophie

Unsere Investmentphilosophie von basiert im Wesentlichen auf den nachfolgend beschriebenen Grundsätzen, die auf Jahren der akademischen Forschung beruhen (siehe Abbildung 1).
 

 
Akademische Forschung und Fortschritte im Finanzbereich
 

Abbildung 1
 

Risiko- und kostentreibende Maßnahmen, vornehmlich mit dem Ziel den Markt zu schlagen, sollen weitestgehend unterlassen werden. Daher wird i.d.R. kein Stock-Picking oder Market-Timing verfolgt. Insbesondere werden i.d.R. keine Tradings durch spekulative Wertpapier- oder Marktprognosen getätigt. Stattdessen erfolgt eine konsequente Orientierung an Ergebnissen wissenschaftlicher Kapitalmarktforschung.

"Renditefressende" Kosten sollen durch den Einsatz kostenniedriger Instrumente geringgehalten werden. Demzufolge werden (nahezu) ausschließlich Indexfonds (ETFs) und Asset-Klassen-Fonds eingesetzt. Ebenfalls aus Kostengründen sollen unnötige Tradingkosten, zumeist durch Emotionen gesteuerte Tradings, auf ein Minimum reduziert werden. Daher wird i.d.R. eine klare Buy-and-Hold Strategie verfolgt, welche zudem auch die effektive Steuerbelastung minimiert.

Risiken sollen durch eine entsprechende Diversifikation innerhalb einzelner Asset-Klassen, aber auch über Asset-Klassen hinweg, auf ein Minimum reduziert werden.

Die etwaige Erzielung einer Outperformance, d.h. einer höheren Rendite, soll lediglich durch sog. Faktor-Prämien (Factor Investing, z.T. auch Smart-Beta Investing) erzielt werden. 

Dem Kunden gegenüber soll schließlich die gesamte Anlagestrategie so simpel und v.a. so transparent wie möglich dargestellt werden. Dies bezieht sich insbesondere auf die Kostenstruktur sowie die Asset-Allokation.

Im Kern wird damit folgender Ansatz verfolgt: 

Investieren statt Spekulieren – transparent, risikoadäquat, langfristig, unter Einsatz kostenniedriger und steuereffizienter Instrumente.

Wissenschaftliche Grundlage: Moderne Portfoliotheorie

Unsere Investmentphilosophie basiert insbesondere. auf den Grundpfeilern der modernen Portfoliotheorie (MPT). Die MPT geht auf die Arbeiten des US-amerikanischen Ökonomen Harry M. Markowitz zurück.


Ziel der MPT ist es, Handlungsanweisungen zur "bestmöglichen" Kombination von Anlagealternativen zwecks Bildung eines optimalen Portfolios zu geben. In diesem optimalen Portfolio werden die Präferenzen des Anlegers bezüglich des Risikos und der Rendite sowie die Liquidität berücksichtigt. Dadurch soll das Risiko eines Wertpapierportfolios, ohne eine Verringerung der zu erwartenden Rendite, minimiert werden. Notwendige Voraussetzung hierbei ist, dass die Wertpapiere nicht vollständig korreliert sind.


Die MPT bildet damit das theoretische Grundgerüst für die Praxis des (unseres) Portfoliomanagements.

Nachfolgend die Kernaussagen der MPT welche auch Grundlage unserer Philosophie bilden:

  • Risiko und Rendite sind untrennbar miteinander verknüpft.
    Renditen sind in diesem Sinne Prämien für das Risiko, das man bereit ist einzugehen; ein Fakt, der jedem Anleger klar sein muss.

  • Verschiedene Asset-Klassen (Aktien, Immobilien, Rohstoffe, etc.) haben unterschiedliche zu erwartende Risiken und Renditen. Aktien haben die höchste zu erwartende Rendite (damit aber auch das höchste zu erwartende Risiko).
    D.h., dass durch die Streuung über Asset-Klassen eine unterschiedlich zu erwartendes Risiko-Rendite-Verhältnis definiert werden kann.

  • Die Märkte sind "informationseffizient", so dass alle relevanten Information stets eingepreist sind (siehe Markteffizienzhypothese), wodurch die Märkte per se nicht "schlagbar" sind.

  • Aktives Portfoliomanagement ist demnach für jeden Privatanleger ein "Verlierspiel".

  • Mittels Diversifikation (innerhalb von Asset-Klassen und über Asset-Klassen hinweg) ist es möglich Renditeschwankungen massiv zu reduzieren.

Wissenschaftliche Grundlage: Die Markteffizienzhypothese


Unsere Investmentphilosophie basiert damit v.a. auch auf der bereits zuvor genannten Markteffizienthypothese (EMH) und damit auf der Grundannahme, dass Märkte per se effizient sind. Damit orientieren wir uns an einer wissenschaftlich fundierten mathematische-statistischen Theorie der Volkswirtschaftslehre wie Sie 1970 von Eugene Fama begründet wurde. Nicht ohne Grund wurde Fama gemeinsam mit Robert Shiller und Peter Hansen für diese Arbeiten zur Markteffizienthypothese 2013 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.


Im Kern besagt die EMH, dass (die allermeisten) Märkte in dem Sinne effizient sind, dass zu jedem Zeitpunkt alle relevanten (u.U. auch zukünftige) Informationen bereits eingepreist sind. Daraus folgt, dass es keinem Marktteilnehmer (auf legale Weise) möglich ist, durch welche Methode auch immer, langfristig den Markt zu prognostizieren bzw. zu schlagen (siehe Abbildung 2).

 
Märkte sind nicht prognostizierbar

Abbildung 2

Folgt man dieser Hypothese ergibt jeglicher Versuch den Markt durch Maßnahmen wie Stock-Picking, Market-Timing, usw. zu schlagen schlichtweg keinen Sinn, weswegen wir diese auch ablehnen und uns stattdessen auf o.g. risiko- und kostenreduzierende Maßnahmen konzentrieren.

Natürlich kann man sich an dieser Stelle fragen, weshalb denn, trotz obiger Ausführungen, immer wieder von aktiven Fonds, ergo Fonds, die sich besagtem Stock-Picking bedienen, berichtet wird welche ihren Referenzindex "outperformen". 
Die einfache Antwort lautet: Statistik; auf kurze Zeiträume mag dies alleine aufgrund statistischer Gegebenheiten gelingen. Im Endeffekt handelt es sich dabei aber in den allermeisten Fällen allerdings um reines "Glück" – genauso wie man gelegentlich auch am Roulettetisch gewinnt.


Dass dem so ist lässt sich bereits daran erkennen, dass der Anteil der Fonds welche überleben (nicht mal das ist gesichert) und zudem ihren Referenzindex schlagen mit zunehmender Laufzeit drastisch sinkt. Nach 15 Jahren gelingt dies, bezogen auf den US Markt, nur noch ca. 14% der Aktien bzw. 13% der Anleihenfonds – und genau diese Fonds müsste man zudem auch noch im Vorfeld in der Lage sein zu identifizieren (siehe Abbildung 3).

Traditionelle Investmentmethoden

Abbildung 3

Zudem lässt sich auch aus vergangenen “Gewinnern” nicht auf zukünftige Gewinner schließen (siehe Abbildung 4).
 

Vergangene Wertentwicklung
 

Abbildung 4

Die Instrumente: ETFs und "Asset-Klassen-Fonds"

Um die Kosten gering zu halten werden ausschließlich Exchange-Traded Funds (ETFs) und "Asset-Klassen-Fonds" eingesetzt. Diese beziehen wir von den in diesem Bereich bekannten Emittenten wie beispielsweise Blackrock (iShares) etc. – v.a. aber auch, weil unserer Philosophie besonders gut entsprechend, von Vanguard.

ETFs sind i.d.R. passiv verwaltete Indexfonds. 
Indexfonds bezeichnen in diesem Kontext Fonds, die einen bestimmten Referenzindex (z. B. DAX, Dow Jones, etc.) möglichst exakt nachbilden.
Kennzeichen der passiven Verwaltung ist es, mit sehr niedrigen Managementkosten einen Referenzindex möglichst perfekt nachzubilden.
Bei ETFs wird das Fondsvermögen demnach nicht auf Basis von Meinungen oder Prognosen investiert. Stattdessen soll die Wertentwicklung einem vorab definierten Referenzindex folgen.
Durch dieses sog. Index Investing entfallen die "renditefressenden" Kosten (siehe Abbildung 5) einer aktiven Verwaltung; zudem passt der Verzicht Meinungen oder Prognosen zu folgen unserer zuvor beschriebenen Philosophie.

 

Die meisten ETFs/Indexfonds können zudem als Asset-Klassen-Fonds bezeichnet werden, da sie präzise definierte Asset-Klassen repräsentieren.

Asset-Klassen-Fonds bezeichnen in diesem Kontext Fonds, die sich strikt innerhalb einer mehr oder weniger klar definierten Asset-Klasse bewegen.

ETFs/Indexfonds sind für zahlreiche Anlage-Klassen verfügbar, hauptsächlich Aktien, Anleihen, Geldmarkt, Alternative Investments, Währungen, Rohstoffe und Immobilien.

Damit erlaubt das o.g. Index Investing auch eine sehr präzise Asset-Allokation und erleichtert die Konstruktion eines hochdiversifizierten Portfolios entsprechend unserer zuvor beschriebenen Philosophie.
 

Kosten und Rendite

Abbildung 5

Die richtige Asset-Allokation erlaubt letztlich auch ein für jeden Kunden risikoadäquates Investieren. So kann z.B. durch Steuern des Aktien- vs. Anleihenanteils in einem konkreten Portfolio das Risiko (und die Volatilität) gesteuert werden.

Die Aufteilung auf konkrete Aktien- oder Anleihenfonds könnte z.B. – muss jedoch nicht zwingend – entsprechend Marktkapitalisierungen erfolgen (siehe Abbildung 6).

Diversifikation
 
 

Abbildung 6

Factor Investing und Smart-Beta Investing

Auch wenn wir aktives Stock-Picking und Market-Timing ablehnen, setzen wir – sofern sinnvoll und gewünscht – z.T. dennoch auf Maßnahmen, um die zu erwartenden Renditen zu erhöhen. Zu diesen Maßnahmen gehören v.a. das Factor Investing – welches wir u.a. auch mit Dimensional Funds umsetzen – und das Smart-Beta Investing (welches auf dem vorgenannten Factor Investing basiert).

Unter Factor Investing versteht man eine (i.d.R. langfristige) Anlagestrategie, bei der Wertpapiere anhand bestimmter Attribute (Faktoren), wie z.B. geringe Volatilität, ausgewählt werden. Ziel ist es dabei, das Risiko-Rendite-Profil eines Portfolios zu verbessern, d.h. höhere Erträge zu erzielen als mit einer rein passiven Anlagestrategie, bei der lediglich ein, i.d.R. nach Marktkapitalisierung gewichteter, Referenzindex nachgebildet wird.

Das Factor Investing basiert, wie auch die vorgenannte EMT, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus den 80er- und 90er Jahren. Zu den Pionieren des Factor Investings gehörten neben Eugene Fama auch Größen wie Sanjoy Basu, Rolf Banz und Ken French. Sie alle befassten sich damit die statistischen Merkmale von Wertpapieren zu isolieren, die wirklich für Risiko und Rendite verantwortlich sind. Für diese Merkmale gibt es bis heute unterschiedlichste Bezeichnungen wie bspw. Investment-Styles, Risk-Factors, Return-Factors, Factor-Premia oder Market-Anomalies. Wir präferieren in diesem Zusammenhang den Begriff Faktorprämie.
 

Faktorprämien sind also quantifizierbare und objektive Merkmale von Wertpapieren, die statistisch historische Renditen und Risiken verschiedener Asset-Klassen besonders gut erklären können. Die für die Identifikation der Risiko-Rendite-Treiber verwendeten mathematischen Modelle nennen sich Factor- oder Multi-Factor-Modelle. Mit ihnen lassen sich bis zu 95% der Renditedifferenzen diversifizierter Portfolios erklären.

Die bekanntesten bis heute identifizierten Faktorprämien sind der Small-Cap Effekt und der Value Effekt. Ersteres beschreibt den langfristigen Renditeaufschlag, den kleine Aktien gegenüber großen Aktien haben, zweites beschreibt den Renditeaufschlag den Substanzwertaktien gegenüber Wachstumsaktien haben.

Zusammenfassend bezeichnet das Factor Investing also das Übergewichten von Faktorprämien in einem Portfolio. Dadurch soll eine entsprechende Mehrrendite erzielt werden.

Smart-Beta Investing und Factor Investing unterscheiden sich im Prinzip lediglich in ihren Anlagezielen: Während Smart-Beta Investing den Fokus eher auf ein ausgewogenes Risiko-/Ertragsverhältnis legt, indem vor allem Risiken minimiert werden, liegt das Ziel beim Factor Investing darin, höhere Erträge bei vergleichbarem Risiko zu erzeugen.

 

Die Faktorprämien

Die Vielfalt an möglichen Faktorprämien ist groß. 
Wir konzentrieren uns auf Faktorprämien, die über viele Jahre erforscht und bestätigt worden sind.

Zudem konzentrieren wir uns auf Faktorprämien die nachfolgenden Kriterien genügen:

Die Faktorprämie muss sinnvoll sein, d.h. es muss auch intuitiv erklärt werden können warum sie existiert. Sie muss beständig sein, d.h. über einen möglichst langen Zeitraum nachgewiesen werden können. Sie muss allgemeingültig sein und darf nicht nur für einzelne Märkte gelten. Sie muss robust sein, d.h. v.a. gegen alternative Festlegungen. Letztlich muss sie kosteneffizient in breit diversifizierten Portfolios implementierbar sein.

Demzufolge konzentrieren wir uns vornehmlich auf die in Abbildung 7 dargestellten Faktorprämien.

Faktorprämien

Abbildung 7

Die wesentlichen Erkenntnisse bezüglich der Faktorprämien lauten:

  • Aktien übertreffen Anleihen
    Aktien haben per se, auf lange Sicht, eine höher zu erwartende Rendite als Anleihen.

  • Small-Caps übertreffen Large-Caps
    Kleine Unternehmen (Small-Caps) haben, auf lange Sicht, eine höher zu erwartende Rendite als große Unternehmen (Large-Caps).

  • Value übertrifft Growth
    Value-Unternehmen (d.h. Unternehmen mit einem niedrigen relativen Preis, d.h. einem geringen Preis im Vergleich zu einem hohen Buchwert) haben, auf lange Sicht, eine höher zu erwartende Rendite als Growth-Unternehmen (d.h. Unternehmen mit einem hohen relativen Preis, d.h. einem hohe Preis im Vergleich zu einem niedrigen Buchwert).

  • Hohe Profitabilität übertrifft niedrige Profitabilität
    Unternehmen hoher Profitabilität (basierend auf entsprechenden Kennzahlen) haben, auf lange Sicht, eine höher zu erwartende Rendite als Unternehmen niedriger Profitabilität, weswegen letzter weitestgehend ausgeschlossen werden sollen.

Geschickt konstruierte Portfolios lassen eine Erfassung der vorgenannten Faktorprämien zu (siehe Abbildung 8).

Portfoliokonstruktion
 
 
 

Abbildung 8

Im Sinne eines Multi-Factor Investings setzen wir v.a. auch auf die Kombination mehrerer Faktorprämien, um die Verlässlichkeit der überdurchschnittlichen Wertentwicklung zu erhöhen. Ebenfalls erhöht eine entsprechend hohe Diversifikation die Verlässlichkeit der Zielerreichung.

Im Bereich der Anleihen setzen wir vornehmlich auf die Faktorprämien Laufzeit und Bonität und nutzen insbesondere den Verlauf von Zinskurven aus.

Risikoadäquates Trading durch Diversifikation und Asset-Allokation

Trotz allem muss man bei jedem Versuch Mehrrendite zu erzielen bedenken, dass Risiko und Rendite unweigerlich korrelieren. Je höher die angestrebte Rendite, desto höher auch das daraus resultierende Risiko.

Daher muss jegliches Trading immer risikoadäquat – im Bezug und ganz individuell auf den entsprechenden Kunden – erfolgen. Das bedeutet, dass das Risiko, das eingegangen wird zur Risikobereitschaft, den Zielen und zuletzt auch der Bereitschaft Volatilitäten und temporäre Verluste auszuhalten, passen muss.

Im Rahmen unserer Investmentphilosophie reduzieren wir, wie bereits dargelegt, Risiken vorwiegend durch eine breite Diversifikation über verschiedene Asset-Klassen hinweg. Zudem steuern wir das Risiko, wie gesagt, bspw. durch das Ändern des Verhältnisses von Aktien und Anleihen; während Aktien meist der Renditegenerierung dienen, dienen Anleihen meist als "Stoßdämpfer" in unruhigen Zeiten und federn starke Volatilitäten ab.

Core-Satellite Strategie

Ihre ggf. vorhandenen persönlichen Präferenzen und Neigungen (im Bezug auf bestimmte Themen) realisieren auf Wunsch durch die Umsetzung einer Core-Satellite Strategie. Dabei ergänzen wir Ihr stabiles Buy-and-Hold Portfolio um themenspezifische Einzelinvestments, sogenannte "Satellites".

 

Dies steht übrigens nicht im Widerspruch zu unseren vorherigen Ausführungen, denn, wenngleich bisher wenig darauf eingeganen: Nicht alle Märkte sind gleichsam effizient. Wir zeigen Ihnen gerne wie Sie die Chancen in entsprechenden Nischenmärkten für sich ausnutzen können.

 

Disziplin

Die beste Investmentphilosophie und Strategie nutzt nichts, wenn diese nicht durchgehalten wird.

Das Auf und Ab der Märkte kann Anleger emotional stark belasten. Disziplin und Perspektive können Anlegern dabei helfen, auch in schwierigen Zeiten an ihren langfristigen Strategien festzuhalten und impulsive Entscheidungen zu vermeiden.


Denn Abweichungen von einmal festgelegten Strategien werden oftmals kostspielig. Untersuchungen zeigen, dass einige der gravierendsten Fehler verhaltensbedingt sind: Anleger lassen ihr Portfolio von der Zielallokation abdriften, verfallen dem Reiz des Stock-Pickings oder Markt-Timing und jagen Renditen nach. Insbesondere starke Börsenturbulenzen können Anleger dazu verleiten, ihre Asset-Allokation zu verändern – häufig um Verluste zu vermeiden. Das ist zwar verständlich, allerdings zeigt ein Blick zurück, dass sich bei fallenden Kursen einige der besten Einstiegsgelegenheiten ergeben haben.

Wir von OnlineFairsichert helfen Ihnen jederzeit diszipliniert zu agieren ganz so wie es John C. Bogle bereits vor Jahren forderte: "Berater bewahren ihre Kunden vor kostspieligen Fehlern, und genau das ist ihre Aufgabe".
Genau deswegen ist, gem. einer Vanguard Studie aus dem Jahre 2014, eine professionelle Anlageberatung ca. 3% p.a. wert.

 

Dass sich eine langfristige Buy-and-Hold Strategie auszahlt zeigt auch Abbildung 9.

Märkte belohnen Disziplin
 
 

Abbildung 9

Warum Vanguard & Dimensional

Insbesondere wenn es um rein passive Instrumente, v.a. ETFs etc., geht, arbeiten wir neben den etablierten Anbietern wie Blackrock (iShares) gerne – wenngleich nicht ausschließlich – mit Vanguard zusammen deren eigene Philosophie am besten zu der unseren passt.

Vanguard zeichnet sich durch eine gänzlich andere Eigentümerstruktur im Vergleich zu anderen Fondsmanagern aus. Denn Vanguard ist weder börsennotiert noch im Besitz einer kleinen Investorengruppe. Dank einer einzigartigen Struktur sind die Eigentümer der Muttergesellschaft die Vanguard Fonds und ETFs mit Domizil in den USA, die wiederum den Fondsanlegern gehören. Dieses genossenschaftliche Modell ist einzigartig und für die Vanguard Unternehmenskultur ebenso prägend wie für deren Philosophie.


Mit Vanguard profitieren Europäische Anleger zudem nicht nur von dem Know-how und den Ressourcen eines etablierten Fondsmanagers, sondern auch von den Größenvorteilen eines globalen Unternehmens. Die Eigentümerstruktur bedeutet außerdem Sicherheit für Kunden: Vanguard ist ein verlässlicher, langfristiger Partner, dem keine Übernahme droht.

 

Doch Vanguard passt noch aus weiteren Gründen optimal zu unserer eigenen, zuvor dargelegten, Investmentphilosophie. Vanguard folgt ebenfalls der Prämisse, dass Anleger keine Kontrolle über die Märkte haben, jedoch Kosten reduzieren können. Daher hält man auch im Hause Vanguard kosteneffiziente Anlagelösungen für ein wesentliches Instrument zum Erfolg und Kern der Unternehmensphilosophie. In diesem Zusammenhang verfolgt Vanguard ein einmaliges Erfolgsmodell:

Man geben Unternehmensgewinne an die Fondsanleger zurück, indem man Verwaltungsgebühren entsprechend senkt. In diesem Zusammenhang macht sich auch das große Fondsvolumen für Anleger auf der ganzen Welt bezahlt, denn die Verwaltungsgebühren der Fonds sinken mit der Zunahme des verwalteten Kundenvermögens umso mehr.

 

Neben diesen Vanguard-spezifischen Vorteilen setzt man bei Vanguard auf die gleichen Grundpfeiler unserer hauseigenen Philosophie: 
So glaubt man auch im Hause Vanguard, dass es bei der Portfoliokonstruktion v.a. auf die Kombination verschiedener Anlageinstrumente ankommt und diese so abgestimmt sein müssen, dass sie je nach Vorgaben die größtmöglichen Chancen bieten, das vorgegebene Anlageziel zu erreichen. Im Mittelpunkt der Portfoliokonstruktion sieht man daher wie auch wir die richtige Asset-Allokation und Diversifikation.

Ähnlich wie Vanguard passt auch Dimensional perfekt zu unserer zuvor dargelegten Investmentphilosophie. Dimensional Fund Advisors ist eine amerikanische Fondsgesellschaft, deren Anlagestrategie passiv ist und auf der Forschung der bereits zuvor angesprochenen Nobelpreisträger, u.a. Eugene Fama, Ken French und Robert Merton, beruht. 
Damit verfolgt man auch im Hause Dimensional die Prämisse, dass passive Geldanlage aktive schlägt. Daher vermeidet man kostspieliges Spekulieren und nutzt stattdessen kollektives Wissen von Millionen Käufern und Verkäufern, welches sich in Wertpapierpreisen widerspiegelt. Zusätzlich setzt man darauf, dass es Faktorprämien wie Small-Cap und Value gibt, deren Nutzung zu einer besseren Performance führen. Auf genau diese Faktorprämien setzt Dimensional und hält dabei einen äußerst breit diversifizieren Korb von Aktien und agiert damit im Einklang mit unserer hauseigenen Philosophie.

Dimensional Fonds sind ausschließlich durch akkreditierte Berater vermittelbar.

 

Konkrete Lösungen

Unseren Kunden vermitteln wir, nach ausführlichen individuellen Geeignetheits-/Angemessenheitsprüfungen, verschiedenste Lösungen.

 

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Kosten und Rendite